Pure Lebensfreude

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0 20. September 2017

Klein aber oho:

Mini-Implantate sorgen für sicheren Halt von Zahnersatz

 

Mit zunehmendem Alter stehen viele Menschen vor demselben Problem: Sie tragen einen Zahnersatz, der ihnen Unbehagen bereitet. Ein sicherer Halt der herausnehmbaren Dritten ist häufig nicht gegeben, sodass alltägliche Aktivitäten wie das Sprechen, Kauen, Lachen und Küssen nur mit Einschränkungen möglich sind. Durch die unzureichende Fixierung treten zudem oft Druckstellen auf, die Schmerzen verursachen und dem Patienten zusätzlich einen unbeschwerten Lebensstil unmöglich machen.

 

Möglichkeiten der Fixierung

Doch welche Möglichkeiten bestehen, um einen Zahnersatz dauerhaft zu befestigen?

Haftcremes bieten meist nicht den gewünschten Effekt und ein Eingriff zur Fixierung des Zahnersatzes mit traditionellen Zahnimplantaten – künstlichen Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen eingebracht werden, – ist meist äußerst aufwendig. Hat sich der Knochen bereits aufgrund von fehlender Belastung (wie ein Muskel) zurückgebildet, so ist eine sichere Verankerung eines Implantates nicht möglich, es muss zunächst ein Aufbau mit sogenannten Knochenersatzmaterialien erfolgen. Und selbst wenn dieser Eingriff nicht notwendig ist, schrecken viele Patienten häufig vor hohen Behandlungskosten und einer Operation mit möglichen Schwellungen als Folge und langer Heilungsdauer zurück. Insbesondere bei Patienten mit gesundheitlichen Problemen steigt zudem das Risiko, dass während oder nach dem Eingriff Komplikationen auftreten. Obwohl mit Implantaten in der Regel höchst zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden, entscheiden sich viele Menschen aus den genannten Gründen gegen diese Behandlung und für eine eingeschränkte Lebensqualität.

Eine weitgehend unbekannte, aber bereits seit 15 Jahren in Zahnarztpraxen erfolgreich eingesetzte Alternative stellt die Versorgung mit Mini-Implantaten dar. Dabei handelt es sich um Implantate mit besonders kleinem Durchmesser und speziellem Design, die unter geringem Aufwand in den Kiefer eingebracht werden. Dies ist in vielen Fällen selbst dann möglich, wenn der Knochen sich bereits zurückgebildet hat.

 

Erfahrungen mit Mini-Implantaten

Der Eingriff erfolgt in der Regel in einer einzigen Behandlungssitzung unter örtlicher Betäubung und verursacht kaum Schmerzen, da er sehr schonend verläuft. Der Ablauf wird von Patienten meist auch deshalb als komfortabel empfunden, da sie nur kurze Zeit im Behandlungsstuhl verbringen. Für sie ist es besonders vorteilhaft, dass die Dritten für den Unterkiefer häufig bereits unmittelbar nach dem Einsetzen der Mini-Implantate wieder belastbar sind – und nun das Essen und Lachen endlich wieder unbeschwert möglich ist. Im Oberkiefer sind in der Regel vier bis sechs Monate Einheilzeit notwendig. In dieser Übergangsphase kann der Halt des Zahnersatzes aber über eine weichbleibende Unterfütterung auch bereits spürbar verbessert werden. Da das Verfahren eine kürzere Behandlungszeit erfordert und weniger Materialien benötigt werden als bei der klassischen Implantation, sind auch die Kosten deutlich geringer.

 

Funktionsweise

Der Zahnersatz findet über ein einfaches Druckknopf-Prinzip festen Halt auf den Mini-Implantaten. Dazu werden kleine Gehäuse aus Metall in den Zahnersatz eingearbeitet. Die Gehäuse beinhalten einen elastischen Gummiring, der beim Einsetzen des Zahnersatzes auf dem kugelförmigen Kopf des Implantats einschnappt – ein stabiler Halt ist so gewährleistet. Gleichzeitig ist es jedoch jederzeit möglich, die Dritten wieder zu entnehmen, ähnlich einem Druckknopf, der sich einfach wieder öffnen lässt. Das erlaubt auch eine einfache Reinigung und Pflege.

 

Interessiert?

In der Zahnarztpraxis Dr. Kampka werden Mini-Implantate bereits seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt. Die Versorgung mit Mini-Implantaten zur Fixierung des Zahnersatzes ist einfach und komfortabel und stellt deshalb für viele Patienten eine hervorragende Alternative zu klassischen Implantaten dar. Dr. Kampka: „In der Regel gewinnen Patienten durch die Behandlung an Lebensqualität, da sie sich wieder auf den festen Halt ihres Zahnersatzes verlassen können.“ Zudem ist die Handhabung für den Patienten einfach. Dies ist die Voraussetzung für eine gute Mundhygiene.

„Schade ist, dass noch immer sehr wenige Patienten über diese Möglichkeit der Befestigung informiert sind und sich häufig mit schlecht sitzendem Zahnersatz arrangieren“, berichtet Dr. Kampka. Wenn Sie weitere Informationen wünschen und mehr über für Sie geeignete Behandlungsoptionen erfahren möchten, sprechen Sie einfach das Praxisteam an.

Bitte beachten Sie: Eine Beurteilung, ob diese Therapieform auch bei Ihnen möglich ist und welche potentiellen Risiken im Einzelfall bestehen, kann erst nach gründlicher Untersuchung durch einen Zahnarzt erfolgen.

 

 

 Ein Zahnersatz für den Unterkiefer wird mithilfe
von vier Mini-Implantaten befestigt.

 

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